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Sonnenschutz für Kinder
Avon und Rossmann „mangelhaft“
Ihre
Haut ist dünner, durchlässiger und empfindlicher, deshalb
sind gerade für Kinder wirksame Sonnenschutzmittel unerlässlich.
Doch nicht alle schützen so wie sie versprechen, lassen sich nur
schwer entnehmen oder haben lückenhafte Anwendungshinweise. Nur
zwei von neun Produkten sind durchweg „gut“, so die Stiftung
Warentest nach einer Untersuchung von Sonnenschutzmittel für Kinder
mit hohem Lichtschutzfaktor zwischen 30 und 50+. In der Juni-Ausgabe
von test oder unter www.test.de
stellt sie die aktuellen Ergebnisse vor.
Den auf dem Etikett angegebenen Lichtschutzfaktor halten die geprüften
Produkte von Avon und Rossmann nicht ein, sondern unterschreiten ihn
sogar um knapp 20 Prozent. Der Sonnenbrand droht schneller als erwartet.
Vor allem in den ersten zehn Lebensjahren sind Sonnenbrände laut
test unbedingt zu vermeiden. Denn in diesen frühen Jahren erhöhen
sie das Risiko drastisch, später an Hautkrebs zu erkranken.
Anlass zur Kritik gab es auch für Produkte, die zu zäh oder
zu dünnflüssig waren. Eine Sonnenmilch enthält den Lichtschutzfilter
4-Methylbenzylidene Camphor, bei dem der im Tierversuch aufkommende
Verdacht auf eine Beeinflussung von Schilddrüsenhormonen bisher
nicht widerlegt werden konnte. Kinderhaut ist noch viel durchlässiger
für die Inhaltsstoffe der Sonnenschutzmittel. Deshalb sollte soweit
wie möglich auch auf Konservierungs- und Parfümstoffe, aber
auch auf Farbstoffe und Emulgatoren verzichtet werden. Einige Produkte
im Test schaffen das.
©stiftung warentest
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